Es gibt derzeit wohl keine deutschsprachige Publikation, die so konsequent, auf so hohem und dennoch verständlichem Niveau und so anregend Natur- und Geisteswissenschaften zusammenführt.
Gerald Mackenthum im dpa-Wissenschaftsdienst

 

Das neue Heft der GEGENWORTE ist erschienen:

22. Heft: Akademie - Tradition mit Zukunft?

Günter Stock widmet sich dem Umbruch in der deutschen Akademienlandschaft. Zur aktuellen Rolle der Akademie im wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext schreiben Reinhard F. Hüttl, Martina Röbbecke, Conrad Wiedemann sowie Ferdinand, Carsten und Tim Hucho. Volker Gerhardt zieht Konsequenzen aus der Einheit des Wissens. Christoph Markschies betrachtet Universität und Akademie in ihrem Zusammenspiel.

Wilhelm Voßkamp erläutert das Ideal der Akademie und Peter Weingart zweifelt an deren Wiederbelebung. Jürgen Mittelstraß fragt nach dem Verhältnis von Akademie und Bildung. Die virtuelle Akademie entwirft Christian Strob, Markus Schnöpf erinnert an das Gedächtnis der Akademie. Theresa Wobbe und Petra Hoffmann suchen nach Frauen in den Wissenschaftsinstitutionen.

Den Blick zurück werfen Wolfgang Neugebauer (auf Spezialforschung und Weltgeschichte) und Eckhard Keßler (auf die Platonische Akademie und deren Renaissance). Hans-Martin Gauger interessiert der Bedeutungswandel des Begriffs 'Akademiker'. Mit Kurzporträts von Hartmut Hecht (Maupertuis), Ute Tintemann (Wilhelm von Humboldt), Ingo Schwarz und Ulrich Päßler (Alexander von Humboldt) sowie Anneliese Klingenberg (Karl Philipp Moritz). Der Blick nach draußen geht gen Frankreich (Joseph Hanimann) und in die USA (Robert E. Norton und Lars Trägårdh).

Mit Einführung und Dokumentation sowie Bildern von Tyyne Claudia Pollmann.

Zum Inhaltsverzeichnis und zu den Leseproben

 

 

GEGENWORTE - Hefte für den Disput über Wissen

• fragen nach • widersprechen • stellen Zusammenhänge her.

Die Zeitschrift wurde 1997 von Dieter Simon und Hazel Rosenstrauch gegründet und wird von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben. Der Name rekurriert auf Paul Celan, der damit jene unprätentiösen und unpathetischen Äußerungen bezeichnete, die uns aus dem Nebel des Alltagsgeschwätzes führen und uns vor der Blendung durch die großen Reden bewahren ...

GEGENWORTE laden zum Mitdenken über die Probleme einer komplexen, von Experten abhängigen Gesellschaft ein. Die Edition widmet sich zweimal jährlich einem kontroversen Thema aus dem Umfeld der Wissenschaft, das aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und erörtert wird. Professorinnen, Journalisten, Prakterinnen und Studierende denken in einer verständlichen Sprache quer über Disziplinen und Genres hinweg nach. Die Hefte sind für Wissenschaftler und interessierte Laien gleichermaßen informativ.

Redaktion: Wolfert von Rahden (gegenworte@bbaw.de)