"Es gibt derzeit wohl keine deutschsprachige Publikation, die so konsequent, auf so hohem und dennoch verständlichem Niveau und so anregend Natur- und Geisteswissenschaften zusammenführt."
Gerald Mackenthum im dpa-Wissenschaftsdienst

 

Das neue Heft der GEGENWORTE ist erschienen:

19. Heft: Wissen schafft Publikum
Ansichten von Wissenschaft, Medien und Öffentlichkeit

Peter Weingart untersucht die Öffentlichkeiten der Wissenschaft. Eckart Klaus Roloff betrachtet die Mutationen eines Metiers. Ulrich Schnabel meint, die Zeit sei reif für einen neuen Push. Jürgen Kaube nimmt die Sozialwissenschaft im Feuilleton unter die Lupe. Ernst Peter Fischer beharrt darauf, dass Wissenschaft nicht populär sein kann und Lutz Ellrich fragt: Was heißt "Wissensgesellschaft"?

Mit einem Portrait des Internet-Futurologen Kevin Kelly (Bernhard Pörksen), Grenzgängen zwischen Theorie und Praxis (Barbara Witte), Erörterungen der Kommunikationsstrategien von Pharma-Unternehmen (Markus Pickel), einem Blick in die Zukunft des Museums als Wissenschaftsmedium (Anke te Heesen).

Mit weiteren Beiträgen zur "Erlebnis-Wissenschaft", zu Wissensmagazinen im Fernsehen, zu Powerpoint-Paranoia und zur wissenschaftsjournalistischen Haltung (Petra Pansegrau, Angela Hübsch, Carsten Hucho, Holger Hettwer und Franco Zotta) sowie Texten von Ulrich Johannes Schneider, Verena Linde, Hermann Rotermund, Ludolf Kuchenbuch und Dieter Simon. Mit Einführung und Dokumentation.

Zum Inhaltsverzeichnis und zu den Leseproben

 

 

GEGENWORTE - Hefte für den Disput über Wissen

• fragen nach • widersprechen • stellen Zusammenhänge her.

Die Zeitschrift wurde 1997 von Dieter Simon und Hazel Rosenstrauch gegründet und wird von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben. Der Name rekurriert auf Paul Celan, der damit jene unprätentiösen und unpathetischen Äußerungen bezeichnete, die uns aus dem Nebel des Alltagsgeschwätzes führen und uns vor der Blendung durch die großen Reden bewahren ...

GEGENWORTE laden zum Mitdenken über die Probleme einer komplexen, von Experten abhängigen Gesellschaft ein. Die Edition widmet sich zweimal jährlich einem kontroversen Thema aus dem Umfeld der Wissenschaft, das aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und erörtert wird. Professorinnen, Journalisten, Prakterinnen und Studierende denken in einer verständlichen Sprache quer über Disziplinen und Genres hinweg nach. Die Hefte sind für Wissenschaftler und interessierte Laien gleichermaßen informativ.

Redaktion: Wolfert von Rahden (gegenworte@bbaw.de)